Was macht die Fouqué-Gesellschaft?



Die 1996 in Berlin gegründete "Fouqué-Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V." hat sich zur Aufgabe gestellt, das weitgehend in Vergessenheit geratene literarische Erbe von Friedrich und Caroline de la Motte Fouqué sowohl der Wissenschaft als auch einer breiteren Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Anknüpfungspunkte ergeben sich dabei nicht nur aus dem literarischen Werk selbst, sondern unter anderem auch durch die von beiden Autoren gepflegten Kontakte zu diversen Persönlichkeiten ihrer Zeit. So schwärmten etwa Wilhelm von Humboldt, August Wilhelm Schlegel, Chamisso, Kleist und E.T.A.Hoffmann - um nur einige zu nennen – von der Gastfreundschaft und den Schönheiten, die Schloss und Park Nennhausen (bei Rathenow im Havelland) ihnen stets boten. Fast drei Jahrzehnte waren hier die Fouqués ihre Gastgeber.

Die Tagungen der Fouqué-Gesellschaft sind inzwischen zu alljährlich in anderen Wirkungsorten des Dichterpaares stattfindenden Höhepunkten der Arbeit der Gesellschaft geworden. Die nächste Tagung findet vom 29.-30.08.03 in Berlin statt. Die Tagungsbeiträge sind nachzulesen in den Jahrbüchern der Gesellschaft, die im Berliner Weidler-Verlag erscheinen (für Mitglieder kostenlos). In unregelmäßiger Folge erhalten die Mitglieder IXION, die Mitteilungsschrift der Gesellschaft, die über neue Forschungen zu den Fouqués informiert. Ab 2004 erscheint im Olms-Verlag im Rahmen der großen, bisher 28-bändigen Werkausgabe die von der Fouqué-Gesellschaft herausgegebene Werkgruppe III mit Lebenszeugnissen, Briefen und Übersetzungen Friedrich de la Motte Fouqués. Erstmals wird hier auch der bisher ungedruckte umfangreiche Briefwechsel mit Marianne von Hessen-Homburg erscheinen, der eine wesentliche Quelle für Arno Schmidts Fouqué-Biographie bildete.



Zurück zur Homepage der Fouqué-Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V.